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3 Gastronomie Trends fürs 2026 - Wohin sich die Profiküchen entwickeln

Carina Kugler

12. Januar 2026

Gastro Trends 2026

Die Gastronomie steht auch 2026 vor grossen Herausforderungen: steigende Energie- und Betriebskosten, anhaltender Fachkräftemangel und ein wachsender Anspruch an nachhaltiges Wirtschaften. Gleichzeitig entwickeln sich Technologien und Konzepte weiter, die genau hier ansetzen.
Doch wie können sich Gastronominnen und Gastronomen konkret darauf vorbereiten?

1. Mehr Nachhaltigkeit dank Kreislaufwirtschaft

Nachhaltigkeit bedeutet in der Profiküche längst mehr als nur mit Wasser oder Strom sparsam umzugehen.
2026 rückt die Kreislaufwirtschaft stärker in den Fokus! Geräte sollen möglichst lange im Einsatz bleiben, reparierbar sein und durch verfügbare Ersatzteile nachhaltig betrieben werden können.

Langlebige Maschinen, modulare Bauweisen und eine gesicherte Ersatzteilversorgung tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und Investitionen langfristig zu schützen. Ergänzend gewinnen flexible Nutzungsmodelle an Bedeutung wie etwa Mietlösungen, bei denen Geräte regelmässig überprüft und professionell gewartet werden, oder Occasionsmodelle, die technisch einwandfrei sind und noch viele Jahre zuverlässig eingesetzt werden können.

Auch Förderprogramme leisten einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft: Initiativen wie EcoGastro unterstützen Betriebe beim Austausch älterer Geräte und fördern den Umstieg auf energieeffizientere Lösungen. So wird Nachhaltigkeit nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich attraktiv, mit mehr Planungssicherheit über den gesamten Lebenszyklus eines Geräts hinweg.

Kreislaufwirtschaft 1
Keyvisual Nachhaltigkeit
Kreislaufwirtschaft 2

2. KI und Digitalisierung als Antwort auf den Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel begleitet die Gastronomie seit Jahren und bleibt auch 2026 ein zentrales Thema. Digitale Lösungen und KI können hier gezielt entlasten, wenn sie einfach, zuverlässig und praxisnah eingesetzt werden.

In der Thermik kommen mittlerweile Geräte zum Einsatz, die Speisen automatisch erkennen und das passende Garprogramm selbstständig einstellen. So können auch weniger erfahrene oder ungelernte Mitarbeitende konstante Ergebnisse erzielen, ohne lange Einarbeitungszeiten. Die Bedienung bleibt dabei bewusst einfach und intuitiv – Technik unterstützt, statt zu überfordern.

Auch im Spülbereich hält KI zunehmend Einzug: Moderne Spülmaschinen erkennen das Spülgut automatisch und passen Wasserverbrauch, Temperatur und Reinigungsmitteldosierung entsprechend an. Zusätzlich übernehmen viele Geräte die Selbstreinigung, was den manuellen Aufwand reduziert und Prozesse weiter vereinfacht. Der Trend ist klar: KI wird zum stillen Helfer, der Qualität sichert, Zeit spart und Teams im Alltag spürbar entlastet.

Unox KI
Hobart Flow Line KI
Unox Programme

3. Sparsamkeit, Energieeffizienz und mehr Flexibilität

Steigende Energiepreise und allgemeine Kostenentwicklungen machen Wirtschaftlichkeit zu einem entscheidenden Faktor. 2026 achten Betriebe verstärkt auf energie- und wassersparende Geräte, optimierte Prozesse und einen bewussten Ressourceneinsatz – nicht aus Idealismus, sondern aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

Moderne Küchengeräte reduzieren den Energie- und Wasserverbrauch heute deutlich gegenüber älteren Generationen. Ergänzend tragen passende, effizient dosierbare Reinigungsmittel dazu bei, den Verbrauch weiter zu senken und laufende Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren. Sparsamkeit bedeutet dabei keinen Qualitätsverlust, sondern einen gezielten Einsatz von Technik und Produkten dort, wo sie messbaren Nutzen bringen.

Gleichzeitig gewinnt Flexibilität an Bedeutung: Miet- oder Leasingmodelle ermöglichen es Betrieben, Kosten besser zu kalkulieren und Investitionen planbar zu halten. Besonders für Start-ups, neue Konzepte oder Betriebe im Wandel bieten solche Modelle die Möglichkeit, moderne Technik einzusetzen, ohne hohe Anfangsinvestitionen tätigen zu müssen. Sparsamkeit, Effizienz und Flexibilität gehen damit 2026 Hand in Hand, als Grundlage für wirtschaftliche Stabilität.

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Fazit

Die Trends 2026 zeigen deutlich, wohin sich die Profiküche entwickelt - weg von kurzfristigen Lösungen, hin zu nachhaltigen, durchdachten Konzepten. Kreislaufwirtschaft verlängert den Lebenszyklus von Geräten, KI und Digitalisierung entlasten Teams im Alltag, und energieeffiziente sowie flexible Modelle schaffen wirtschaftliche Stabilität.

Entscheidend ist dabei nicht, jeder neuen Technologie zu folgen, sondern jene Lösungen zu wählen, die den Küchenalltag messbar vereinfachen und langfristig sinnvoll sind. Wer Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Wirtschaftlichkeit gemeinsam denkt, schafft die Grundlage für eine zukunftsfähige Profiküche.

Ihre nächsten Schritte

Möchten Sie mehr über diese Entwicklungen erfahren oder gezielt nach passenden Lösungen suchen? Wir beraten Sie gerne persönlich und unterstützen Sie dabei, die richtigen Geräte für Ihre Anforderungen zu finden.